Dispo für Disponenten – Ketten planen
ETS2 + ATS
Aufträge aus dem Pool holen, Ketten planen, Etappen verteilen oder öffentlich stellen – und dabei nie den Überblick verlieren.
Auf dieser Seite18
- So disponierst du – Schritt für Schritt
- 1. Den Pool lesen
- 2. Eine Kette planen
- 3. Nicht zu viel auf einmal
- 4. Vertragsstrafe
- 5. Öffentlich stellen
- 6. Lager und Lagergeld
- 7. Der Blick zurück
- 8. Der Ladeplan
- 9. Straßenlinien
- 10. Leergut
- 11. Das Team: Übergabe, Tagesbericht, Nachrichten
- 12. Eine Bahn je Fahrer
- 13. Über Hafen oder Flughafen planen
- 14. Die Profi-Tafel: ziehen oder „Hier hin“
- 15. Abladen und laden an einem Halt
- 16. Beiladung: einen Teil mitnehmen
- 17. Rückladung und Pendelkette
🚧 Kommt bald – Dispolotse Dispo ist im Aufbau
So wird das Disponieren aussehen. Dein Team kann schon nachlesen – freigeschaltet wird später für alle.
✅ Bevor du für deine VTC disponieren kannst, müssen zwei Dinge erfüllt sein:
- Euer Hof ist fertig: Notartermin vorbei, das Grundstück gehört eurer VTC, und die erste Befestigung – der Baustein „Zufahrt & Rangierfläche“ – ist gebaut. Wie das geht: Hof und Stellplätze.
- Du hast das Recht dazu: Du bist Inhaber oder hast in eurer VTC das Recht „Aufträge disponieren“ (siehe Rollen und Rechte).
Fehlt eins davon, kannst du alles ansehen und sogar planen – beim „Losschicken“ kommt dann aber „Nicht losgeschickt“. Mehr dazu in der FAQ.
So disponierst du – Schritt für Schritt#
- Dispo-Zentrale öffnen – über „Dispo-Zentrale“ im Menü des Login-Bereichs. Oben siehst du sofort, wie viele Aufträge offen sind, wie viele Etappen unterwegs sind und wie viele Fahrer frei sind.
- Dispo-Tafel › Pool: Die Aufträge sind nach Strecken gruppiert. Das Farbband zeigt die Frist – grün, gelb, rot.
- Auftrag auf eine Bahn legen: Jeder Fahrer hat eine Bahn. Zieh den Auftrag (oder einen Teil davon) auf die Bahn – oder tippe ihn an und dann „Auf die Bahn … einplanen“. Er liegt jetzt im Entwurf; noch hat niemand etwas davon gesehen.
- Prüfen: Der Ladeplan zeigt, was auf dem Auflieger liegt. Passt etwas nicht, steht es dort.
- „Losschicken“ – erst jetzt geht der Plan raus. Mit „Entwurf verwerfen“ fängst du neu an.
- Der Fahrer nimmt an: Im Login-Bereich unter „Meine Touren“ › „Dispo-Touren (disponiert)“ steht die Etappe im Reiter „Für dich“ – die App meldet neue Etappen im Overlay. Er tippt „Tour nehmen“; danach steht sie bei ihm unter „Meine Touren“. Lehnt er eine Etappe für seinen eigenen LKW mit „Ablehnen“ ab, planst du sie neu. Öffentliche Etappen stehen im Reiter „Öffentlich“ für alle.
- Mitlaufen: Tafel, Karte und Laufband zeigen, wo die Ware gerade ist – bis zur Abschlusskarte.

1. Den Pool lesen#
Der Pool ist am Anfang leer und füllt sich dann nach und nach – wie im echten Leben. Jede Auftragskarte zeigt:
- Ware, Tonnen, von – nach (Firma und Stadt)
- Warum der Kunde sie braucht, z. B. „Supermarkt Lyon: 6 t Äpfel aus dem Lager Duisburg für die Regale.“
- manchmal einen Lieferwunsch wie „Anlieferung bitte Mo–Fr“ – nur ein Hinweis, keine Strafe
- die Frist mit einem Farbband: grün viel Zeit · gelb wird knapp · rot zu knapp – rote Aufträge lassen sich nicht mehr planen
Mit „läuft bald ab (n)“ und der Sortierung „zuerst Ablaufende“ findest du die gelben und roten sofort. Planst du einen gelben Auftrag, gibt es einen Eilzuschlag – der Betrag steht auf der Karte und im Freigabe-Dialog. Im Pool trägt so ein Eilauftrag auf seiner Karte die rote Marke „Eilzuschlag“ mit seinem Zuschlag. Der Fahrer sieht die Etappe dann als Eilauftrag.
2. Eine Kette planen#
- Auftrag im Pool öffnen.
- Etappen auf die Bahn des Fahrers legen – mit welchem LKW er fährt, ist egal (siehe Eine Bahn je Fahrer). Liegt die Ware in einem Lager, an einem Hafen oder Flughafen, geht es dort mit der nächsten Etappe weiter – siehe Über Hafen oder Flughafen planen.
- Bei Übersee wählst du den Weg über den Atlantik: Schiff oder Flug – siehe Schiffe und Flugzeuge.
- Freigeben. Im Dialog steht immer, was nicht gefahrene Etappen zusammen kosten würden.
Was darfst du planen? Du disponierst nur dorthin, wohin du selbst fahren könntest:
- Nur Städte deiner DLCs: In eine Stadt, deren Karten-DLC du selbst nicht hast, kannst du nicht disponieren. Die Freigabe sagt dir dann genau, welche Etappe und welches DLC: „Etappe …: Du hast das DLC „…“ nicht – … kannst du deshalb nicht disponieren.“ Plane solche Etappen für Fahrer, die das DLC haben – ein Fahrer ohne das DLC sieht die Etappe nicht und kann sie nicht annehmen.
- Andere Karte nur mit dieser Karte: In eine Stadt oder zu einer Firma, die es nur auf einer anderen Karte als der Grundkarte gibt, kannst du nur disponieren, wenn die App diese Karte bei dir erkannt hat. Für Städte einer Erweiterung dieser Karte brauchst du zusätzlich diese Erweiterung.
- Amerika nur mit ATS: Etappen in Amerika kannst du nur planen, wenn du ATS hast – Etappen in Europa nur, wenn du ETS2 hast. Sonst sagt dir die Freigabe: „Etappe …: Du hast … nicht – diese Etappe kannst du deshalb nicht disponieren.“
- Etappen nach Amerika: Auch in Amerika disponierst du nur in Städte deiner DLCs – dafür müssen deine ATS-DLCs gemeldet sein. Öffne die App einmal, während ATS auf dem PC installiert ist, und starte ATS. Bis dahin kannst du in Amerika nur in Städte des Grundspiels disponieren, auch bei Schiff und Flug.
- Einmal melden: Was du hast, erkennt die App selbst – öffne sie einmal auf dem PC, auf dem das Spiel installiert ist, und starte das Spiel. Bis dahin kannst du nur auf der Grundkarte disponieren. Ein Spiel zählt als deins, sobald die App DLCs dieses Spiels gemeldet hat oder du dort mindestens eine Tour gefahren bist – hast du ATS ohne DLC, fahr also einmal eine Tour aus der ATS-Frachtbörse.
- Deine Fahrer nehmen nur, was sie fahren können: Ein Fahrer sieht und nimmt nur Etappen, die zu seinen DLCs, seiner Karte und seinen Spielen passen. Plane also für Fahrer, die die Strecke auch fahren können.
Tipps beim Planen:
- Klickst du eine geplante Etappe an, schlägt die Tafel passende Pool-Aufträge vor, die nahe am Ende der Etappe starten – nur Fakten: Kilometer, Ware, Tonnen, Frist.
- Hängen zwei oder mehr Etappen eines Fahrers ohne Leerkilometer aneinander, gibt es das Abzeichen „Perfekte Kette“ – reine Ehre, egal mit welchem LKW (siehe Rückladung und Pendelkette).
- In derselben Stadt: Es kann vorkommen, dass eine Etappe von einer Firma zu einer anderen Firma in derselben Stadt geht – sie steht dann z. B. als „Köln: A → B“ da.
- Doppel-Auflieger gehen, wenn beide Enden einen Langstellplatz haben. In ETS2 nur in Dänemark, Finnland, Deutschland, den Niederlanden, Norwegen, Portugal, Spanien und Schweden; in ATS überall mit einfachem Doppel.
3. Nicht zu viel auf einmal#
Damit nichts liegen bleibt, hilft dir die Dispo:
- Je größer eure VTC, desto mehr dürft ihr gleichzeitig disponieren. Ist die Grenze erreicht, sagt die Freigabe es dir klar.
- Oben auf der Tafel steht immer „offen: n“.
- Hat eure VTC schon offene Etappen, fragt jede weitere Freigabe nach: „Achtung: Es sind noch … Touren offen … Sicher, dass du weiter disponieren möchtest?“
- Eine gelbe Warnbox „zu viel disponiert“ warnt dich, bevor du dir zu viel vornimmst. Freigeben darfst du trotzdem – du hast die Wahl.
- Die Kachel „Etappen in Gefahr (n)“ zeigt Inhaber und Disponenten, wo es eng wird.
- Der Inhaber bekommt eine Postfach-Meldung mit den gefährdeten Etappen.
4. Vertragsstrafe#
Wird eine disponierte Etappe bis zur Frist nicht geliefert, zahlt eure VTC eine Vertragsstrafe vom Firmenkonto.
- Auf der Tafel steht bei jeder Etappe ein Countdown. Wird es knapp, färbt sich die Zeile gelb.
- Rechtzeitig zurückgeben ist kostenlos – die Etappe geht zurück in den Pool.
- Zu spät zurückgeben oder stornieren kostet die Vertragsstrafe. Die App fragt vorher nach.
- Jede Strafe kommt als Meldung an Inhaber, freigebenden Disponenten und Fahrer – mit Etappe, Frist, Grund und Betrag.
5. Öffentlich stellen#
Eine Etappe kannst du öffentlich stellen. Dann sehen sie Einzelfahrer und Fahrer anderer VTCs und können sie fahren. Bezahlt werden die beladenen Kilometer, die Anfahrt steht nur als Info daneben.
Nimmt jemand eine öffentliche Etappe und liefert nicht (oder gibt sie zu spät zurück), zahlt eure VTC die Vertragsstrafe – und der Übernehmer muss eure VTC entschädigen. Beide sehen die Strafzeile vorher. Wurde die Etappe gefahren, bekommt ihr die Meldung „Öffentliche Etappe von … gefahren“; der Lohn geht an den Fahrer.
6. Lager und Lagergeld#
Wartet Ware in einem Terminal, Hafen- oder Flughafenlager auf die nächste Etappe, hat sie einige freie Tage. Danach kostet sie Lagergeld vom Firmenkonto – jede Belastung kommt als Postfach-Meldung (Lager, Tonnen, Tage, Betrag). Im eigenen Lager eurer VTC liegt eigene Ware frei. Euer eigenes Lager baut ihr unter „Mein Lager“; ob privat oder öffentlich, entscheidet ihr beim Bau – das lässt sich später nicht mehr ändern.
7. Der Blick zurück#
- Jede Sendung zeigt ihre Kette: „Etappe 2 von 5 · danach übernimmt …“ und am Ende eine Abschlusskarte mit der ganzen Strecke, allen Fahrern und Tonnen. Fahrer anderer VTCs erscheinen dort nur als „ein Fahrer“.
- Die Wochenbilanz zeigt nur euch: gefahrene Ketten, Etappen, Tonnen, Kilometer, Leerkilometer, Pünktlichkeit und den besten Disponenten der Woche.
- Wer zuverlässig liefert, gewinnt Stammkunden – die schicken euch dann eigene Aufträge.
8. Der Ladeplan#
Beim Planen hat jede Etappe im Entwurf den Knopf „Ladeplan“. Er klappt direkt unter der Etappe auf und zeigt den Auflieger mit seinem Palettenraster – eine Farbe je Auftrag –, je Abschnitt zwischen zwei Stopps die Tonnen und Paletten an Bord und die echte Ladung, die im Spiel geladen wird. Passt etwas nicht mehr drauf, steht es dort: „+… Paletten passen nicht mehr drauf“.
Der Ladeplan ist nur eine Anzeige – entschieden wird bei „Losschicken“. Lehnt die Freigabe ab, weil es zu voll oder zu schwer ist, wird genau dieser Abschnitt rot.
9. Straßenlinien#
Fließt Ware immer wieder zwischen denselben zwei Hubs, entsteht daraus mit der Zeit eine Straßenlinie – jede Richtung für sich und je Karte getrennt. Eine Linie hat feste Abfahrten am Tag ☀ und in der Nacht ☾, in der Ortszeit des Start-Hubs (in Amerika steht deine Zeit daneben). Zu jeder Abfahrt wird die Ware, die dort wartet, als Sammelgut zu einer normalen Dispo-Etappe gebündelt. Liegt zu wenig da, fällt die Abfahrt aus. Wird eine Linie länger kaum noch gebraucht, verfällt sie wieder.
Auf der Dispo-Tafel zeigt der Reiter „Linien“ jede Linie als Kachel: von – nach, die Abfahrten, „Wartet am Hub: … t“, wie viele VTCs auf der Warteliste stehen und ob sie „Frei“ ist.
- „Linie übernehmen“: Wer in eurer VTC disponieren darf, übernimmt eine freie Linie für eine Dauer, die du direkt in der Kachel wählst. Ihre Abfahrten bekommt dann zuerst eure VTC angeboten. Eine Linie hat immer nur eine VTC.
- „Übernahme anfragen“: Ist die Linie schon vergeben, kommt eure VTC auf die Warteliste. Wird sie frei, ist die VTC zuerst dran, die am längsten wartet.
- Nur Linien, die du disponieren dürftest: Übernehmen oder anfragen kannst du eine Linie nur, wenn du in alle ihre Städte auch disponieren dürftest – es gelten dieselben Regeln für DLCs, Karte und Spiel wie oben unter „Was darfst du planen?“. Sonst lehnt die Übernahme ab und sagt dir, was fehlt.
- An eurer eigenen Linie stehen „Verlängern“ und „Freigeben“.
- Nimmt eure VTC eine Abfahrt nicht rechtzeitig an, geht sie an alle. Passiert das mehrmals hintereinander, endet eure Übernahme – dazu kommt eine Mitteilung.
- Wie viele Linien eine VTC gleichzeitig halten kann, ist begrenzt; ist die Grenze erreicht, sagt es dir die Kachel.
10. Leergut#
Bei jeder Dispo-Lieferung sammeln die Kunden Leergut – leere Paletten oder leere Fässer, wie im Spiel. Ist bei einer Firma genug zusammengekommen, entsteht nachts ein echter Rückfracht-Auftrag im Pool: das Leergut zum nächsten Händlerlager. Er verfällt nicht. Ist der Pool gerade voll, bleibt das Leergut liegen und kommt später – verloren geht nichts. Im Spiel werden die leeren Paletten dann wirklich geladen.
11. Das Team: Übergabe, Tagesbericht, Nachrichten#
Der Reiter „Team“ auf der Dispo-Tafel hat drei Unterreiter:
- Übergabe: Notizen zwischen den Disponenten eurer VTC – das, was die nächste Schicht wissen muss, auf Wunsch mit Auftragsnummer. Lesen darf, wer die Disposition ansehen darf; schreiben und „Erledigt“ abhaken, wer disponieren darf; löschen nur der Verfasser oder der Inhaber. Nur reiner Text. Was seit deinem letzten Besuch neu ist, ist markiert. Alte Notizen räumen sich nach einiger Zeit selbst weg.
- Tagesbericht: jeden Morgen der Vortag eurer VTC, getrennt für ETS2 und ATS – gelieferte Etappen (pünktlich und verspätet), Leerkilometer, Ware ins und aus dem Lager, Ø Umschlag, Leergut, Linienfahrten und Übersee. Nur eure eigenen Zahlen: kein Rang, kein Vergleich, kein Geld. Ältere Tage wählst du oben. Mit dem Schalter „Tagesbericht für unsere VTC“ können Inhaber und Disponenten ihn für eure VTC aus- und wieder einschalten.
- Nachrichten: zu jeder Etappe eurer Bahnen ein kurzer Faden mit dem Fahrer; ✉ an der Bahn und „Dispo-Nachrichten öffnen – … neu“ zeigen Ungelesenes. Es gibt Schnellsätze und ein kurzes Textfeld. Schreiben geht erst, wenn ein Fahrer die Etappe angenommen hat – bei einer öffentlichen Etappe auch mit einem Fahrer einer anderen VTC. „✓ gelesen“ zeigt, dass die andere Seite deine Nachricht gesehen hat. Beim Fahrer steht als Absender immer nur „Dispo“.
12. Eine Bahn je Fahrer#
Auf der Dispo-Tafel hat jeder Fahrer eurer VTC genau eine Bahn – der Inhaber und Sub-Fahrer eingeschlossen, auch wer gerade keinen LKW hat.
- Welcher LKW, ist egal: eigener gekaufter LKW, Miet-LKW oder VTC-LKW – die Bahn bleibt dieselbe. Was der Fahrer gerade fährt, steht nur als Info an der Bahn.
- Eine Etappe gehört dem Fahrer, nicht dem LKW. Wechselt er den LKW, bleibt seine Etappe bei ihm.
- Eine Etappe für alle Fahrer eurer VTC legst du auf das Ziel 🏢 Ganze VTC (siehe Die Profi-Tafel). Nach dem Losschicken steht sie unter „Ohne festen Fahrer“ – wer zuerst annimmt, fährt.
13. Über Hafen oder Flughafen planen#
Eine Kette über den Atlantik besteht aus Etappen in zwei Spielen: Der Straßenteil in Europa wird in ETS2 gefahren, der in Amerika in ATS. Dazwischen fährt das Schiff oder fliegt das Flugzeug.
- Jeder Fahrer fährt nur seinen Teil. Wer nur ETS2 oder nur ATS hat, fährt bis zum Hafen oder Flughafen – danach übernimmt ein anderer Fahrer im anderen Spiel.
- An jeder Etappe steht, wie sie läuft: ETS2 oder ATS auf der Straße, Schiff oder Flug dazwischen. Endet eine Straßenetappe am Hafen oder Flughafen, steht dort z. B. „Fährt bis Hafen Los Angeles – danach Schiff, in ETS2 fährt dann ein anderer Fahrer weiter.“
- An der Bahn jedes Fahrers steht „Schon gefahren: …“ – die Spiele, in denen er schon gefahren ist. Legst du eine Etappe in einem Spiel auf seine Bahn, das er noch nie gefahren hat, kommt ein Hinweis, z. B. „hat ATS noch nie gefahren“. Planen darfst du trotzdem – das ist nur eine Info.
- Auch Fahrer, die die Etappe öffentlich nehmen, sehen vorher, bis wohin sie fahren.
- Auf der Tafel: Ware, die im Hafen oder am Flughafen auf die Abfahrt wartet, steht als graue Zeile „🚢 … t warten im Hafen … aufs Schiff – lädt von selbst, du musst nichts tun.“ (bei Luftfracht mit ✈️). Ware, die noch unterwegs ist, steht als Karte „Kommt an …“ mit „Schon jetzt planbar“. Mehr: Was die Tafel dazu zeigt.
Wie die Ware über das Meer kommt: Schiffe und Flugzeuge.
14. Die Profi-Tafel: ziehen oder „Hier hin“#
Auf der Profi-Tafel legst du Aufträge mit der Maus oder dem Finger dorthin, wo sie hinsollen – oder ganz ohne Ziehen.
- Ziehen: Auftrag greifen und auf einen Fahrer oder ein Ziel fallen lassen. Am Handy hältst du den Auftrag kurz fest, bis er sich hebt, dann ziehst du ihn.
- Antippen: Tippst du einen Auftrag an, steht an jedem Fahrer und jedem Ziel „Hier hin“. Passt er irgendwo nicht, ist der Knopf grau und sagt dir in Worten, warum – z. B. „Auflieger ist voll“.
- Die Ziele über der Tafel: 🏢 Ganze VTC – jeder Fahrer eurer VTC kann die Etappe annehmen · 🌍 Öffentlich – auch Einzelfahrer und Fahrer anderer VTCs können sie fahren · ↩ Zurück in den Pool erscheint, solange du eine Etappe aus dem Entwurf ziehst.
- Rückgängig: Nach jedem Ablegen, Entfernen oder Ändern erscheint „↶ Rückgängig“ – am Computer geht auch Strg+Z. So gehst du auch mehrere Schritte zurück.
- Die Kette auf der Karte: Tippst du einen Auftrag an oder fährst mit der Maus darüber, zeichnet die Karte den ganzen Weg – auch über Hafen, Schiff oder Flug.
- Am Handy: Unten über der Navigation liegt eine Leiste mit „Fahrer“ und „🗺 Karte“. Tippst du einen Auftrag an, klappt sie auf: zuerst 🏢 und 🌍, dann jeder Fahrer mit Bild und Namen – überall steht „Hier hin“. Die Karte fährt als Blatt von unten hoch.
- Nichts geht raus, bevor du „Losschicken“ tippst. Bis dahin liegt alles nur im Entwurf.
15. Abladen und laden an einem Halt#
Lädt ein Fahrer bei einer Firma ab und nimmt bei derselben Firma gleich die nächste Ware mit, ist das ein einziger Halt: erst abladen, dann laden. Eine Leerfahrt dazwischen gibt es nicht.
- Auf der Sammeltour und auf der Profi-Tafel zählt so ein Halt einmal – auch bei der Zahl der Stopps.
- Umgekehrt geht es nicht: erst laden und danach bei derselben Firma abladen.
- Es zählt, was an Bord ist: Die Sammeltour rechnet nach jedem Halt, wie viele Tonnen und Paletten gerade auf dem Auflieger liegen. Wird unterwegs abgeladen, ist danach wieder Platz. Zu schwer ist eine Tour nur, wenn gleichzeitig zu viel an Bord wäre – nicht, weil alle Ladungen zusammen viel wiegen. Die Zeile „danach an Bord: … t“ zeigt es dir an jedem Halt.
- „Beste Reihenfolge“ findet solche Halte von selbst.
- Schüttgut fährt allein: Kies, Sand oder Silo-Zement teilen sich keine Etappe mit anderer Ware – auch nicht davor oder danach.
16. Beiladung: einen Teil mitnehmen#
Ist auf dem Auflieger noch Platz, schlägt die Tafel unter „Beiladung auf der Strecke“ Ware vor, die auf dem Weg liegt.
- Passt ein Auftrag nicht ganz drauf, wird ein Teil davon vorgeschlagen – so viel, wie an Tonnen und Paletten noch frei ist. Der Rest bleibt im Pool, ein anderer Fahrer kann ihn fahren.
- Ein Auftrag, der ganz passt, wird nie geteilt.
- Nahe am Ziel abladen: Liegt der Empfänger der Beiladung nahe am Ziel der Tour, lädt der Fahrer sie dort ab – auch eine große Menge.
17. Rückladung und Pendelkette#
Ein Fahrer muss nicht leer zurückfahren. Hängst du auf seiner Bahn an die erste Etappe eine zweite, die am Ziel der ersten lädt, fährt er eine Pendelkette – z. B. Köln → Hamburg, von Hamburg mit anderer Ware nach Düsseldorf und von dort weiter.
- Klickst du die geplante Etappe an, schlägt die Tafel passende Aufträge vor, die nahe am Ende der Etappe starten – auch solche zurück Richtung Start.
- Lädt er bei der Firma, bei der er gerade abgeladen hat, ist das ein Halt – siehe Abladen und laden an einem Halt.
- Ware, die noch auf See oder in der Luft ist, kannst du schon vorher einplanen – siehe Vormerken.
Siehe auch: Dispo – was ist das? · Dispo-Etappen fahren · Firmenkasse und Bank der Spedition
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