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Dispolotse

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Die Kette: vom Händler bis zur Tour

ETS2 + ATS

Wie in Dispolotse alles zusammenhängt – Werke, Händler, Lager, Werkstatt, Tankstelle und Bautrupps, kaufen und mieten, Einzelfahrer und Spedition, Frachtbörse, Geld und die beiden Welten.

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In Dispolotse steht nichts für sich allein. Der LKW, den du fährst, ist in einem Werk entstanden und stand beim Händler. Das Ersatzteil für deine Werkstatt hat ein anderer Fahrer ins Lager gebracht. Der Diesel an deiner Hof-Tankstelle kam als Tour durch die Frachtbörse. Diese Seite erzählt die ganze Kette einmal von vorn bis hinten – für alle, die gern wissen möchten, wie die Teile ineinandergreifen. Zum reinen Nachschlagen führen die Verweise zu den einzelnen Seiten.

Die Kette auf einen Blick#

  1. Werke bauen LKW und Auflieger, Stück für Stück auf ihren Bändern.
  2. Der Händler nimmt sie in sein Lager auf – dazu Ersatzteile, Diesel und AdBlue. Er hat eine Werkstatt, Tankstellen und Bautrupps.
  3. Du kaufst oder mietest bei ihm dein Fahrzeug, lässt dort reparieren, bestellst Teile und Diesel.
  4. In der Frachtbörse findest du deine Touren – auch die Touren, mit denen der Händler seine Ware bewegt.
  5. Jede Tour bringt Geld aufs Girokonto oder in die Firmenkasse deiner Spedition.
  6. Mit diesem Geld bezahlst du wieder beim Händler: Miete, Teile, Diesel, Bauarbeiten. So schließt sich der Kreis.

Das alles läuft für ETS2 und ATS getrennt – mit einem eigenen Händler in jeder Welt –, nur dein Geld liegt in einem gemeinsamen Topf.

Der Händler – die Mitte der Kette#

Der Händler ist der Betrieb, über den fast alles läuft. Er hat einen Hauptstandort und baut nach und nach Zweigstellen auf. Jeder Standort wird für sich aufgebaut, mit eigenem Lager, eigener Tankstelle für Diesel und AdBlue und eigener Werkstatt. Dazu hat der Händler Bautrupps und Baumaschinen: Sie bauen seine eigenen Standorte – und die Höfe der Fahrer und Speditionen.

Alle Fahrer sehen denselben Bestand. Was ein anderer kauft, ist für dich weg; was ein anderer ins Lager fährt, kannst du kaufen. Wie weit der Händler aufgebaut ist, wer bei ihm arbeitet und was gerade in der Werkstatt steht, zeigt die Händler-Karte – ein Schaufenster, das für alle Spieler gleich ist.

Woher der Händler seine Ware hat#

Neue LKW und Auflieger entstehen in den Werken des Händlers. Was fertig ist, wartet auf seine Abholung.

Ware kommt nie per Knopfdruck ins Lager – sie wird gefahren. Dafür gibt der Händler Touren in die Frachtbörse, erkennbar an „für den Händler“: Nachschub für ein Lager, Material für eine Baustelle, die Rückholung eines Mietfahrzeugs oder ein Ausgleich zwischen zwei Standorten. Du fährst sie wie jede andere Tour. Bleibt eine Fahrt liegen, können auch Fahrer des Händlers sie übernehmen. Mehr dazu: Zweigstellen und Händlernetz.

Dein Fahrzeug: kaufen oder mieten#

Am Anfang fährst du meist einen Miet-LKW. Gemietet wird in Tarifen je 7 Tage mit Inklusiv-Kilometern; den Mietvertrag schließt du in der App ab, sobald du im Spiel im Fahrzeug sitzt. Siehe Mieten beim Händler.

Ein eigenes Fahrzeug braucht einen Platz: Bevor du kaufst, brauchst du einen eigenen Hof mit freiem Stellplatz und das Geld in der Kasse. Bezahlt wird bei der Bestellung, abgeholt am Standort des Händlers – oder du lässt es dir überführen. Später kannst du ein Fahrzeug an den Händler verkaufen; er nennt dir sein Angebot als Betrag. Siehe Beim Händler kaufen.

Mieten oder kaufen? Beides geht, beides kostet auf seine Weise. Was zu dir passt, findest du selbst heraus.

Werkstatt, Ersatzteile, Diesel und AdBlue#

Was am Fahrzeug kaputtgeht, braucht Ersatzteile. Hast du keine eigene Werkstatt, repariert der Händler; solange dein Fahrzeug bei ihm steht, bekommst du einen Leih-LKW oder Leih-Auflieger. Siehe Werkstatt des Händlers und Leihfahrzeug.

Alles, was du nachbestellst, kommt vom Händler – Ersatzteile für dein Lager, Diesel und AdBlue für deine Tankstelle. Die Lieferung geht immer an den Hof, den du gewählt hast: als Tour in der Frachtbörse, die ein anderer Spieler fährt, oder mit einem Fahrer des Händlers. Hat der Händler eine Zweigstelle in deiner Stadt, die es vorrätig hat, ist die Ware sofort da.

Bestellen kannst du immer nur so viel, wie dein ausgebautes Lager oder deine ausgebaute Tankstelle fasst.

Einzelfahrer und Spedition: jeder hat sein eigenes Lager#

Es gibt drei getrennte Lager: das des Händlers, das eines Einzelfahrers und das einer Spedition (VTC). Nichts davon wird geteilt.

HändlerEinzelfahrerSpedition (VTC)
HofHauptstandort und Zweigstelleneigener Hof (auch mehrere)Hauptsitz und weitere Höfe
Lagereigenes Lager je Standorteigenes Lager, selbst ausgebauteigenes Lager je Hof, selbst ausgebaut
Tankstelleeigene Tankstelle je Standorteigene Tankstelle mit Diesel und AdBlueeigene Tankstelle je Hof
Woher die Ware kommtWerke und Touren „für den Händler“vom Händlervom Händler
Wer bezahltder Händlerdein Girokontodie Firmenkasse

Lager und Tankstelle baust du in Stufen aus. Jede Stufe fasst mehr, und der Preis steigt mit jeder Stufe. Bevor du bestellst, zeigt dir der Kostenvoranschlag alles auf einmal – Bau, Material, Maschinen und Bautrupp, dazu was es insgesamt höchstens kostet –, damit dich nichts überrascht.

Gebaut wird nicht auf Knopfdruck: Du kaufst Boden, wartest den Notartermin ab, wählst den Baustein, das Material wird als Tour herangefahren, und ein Bautrupp des Händlers baut. Siehe Der Händler baut für dich, Eigener Hof, Tankstelle und Lager und für Speditionen Höfe, Stellplätze, Tankstelle und Lager.

Die Frachtbörse: wie die Touren entstehen#

Die Touren in der Frachtbörse baut der Server aus dem, was die App aus den Spielständen der Fahrer kennt: welche Firma in welcher Stadt welche Fracht anbietet und mit welchem Auflieger. Mit jedem Fahrer, der fährt, lernt Dispolotse mehr Firmen, Städte und Frachten kennen – so steht in der Börse nur, was sich auch wirklich ins Spiel laden lässt.

Neben den normalen Aufträgen stehen dort die Touren „für den Händler“ und die Material- und Lieferfahrten zu den Höfen der Spieler. Was du annimmst, gibst du mit „Touren ins Spiel geben“ in deinen Spielstand – im Einzelspieler und in TruckersMP. Siehe Frachtbörse und Aufträge.

Das Geld: wohin es fließt#

Alles ist Spielgeld – kein Cent echtes Geld. Trotzdem wird jede Bewegung gebucht:

  • Einnahmen: Jede Tour wird abgerechnet. Fährst du allein, geht der Erlös auf dein Girokonto. Fährst du für eine Spedition, geht er in die Firmenkasse.
  • Kosten unterwegs: Diesel, Maut, Fähre und Autozug werden schon während der Fahrt abgebucht. Ein angestellter Fahrer fährt auf Kosten der Firma, ein Sub-Fahrer zahlt selbst.
  • Löhne: Angestellte bekommen ihren Lohn aus der Firmenkasse auf ihr eigenes Girokonto; Sub-Fahrer bekommen ihren Anteil an der Tour. Siehe Sub-Fahrer und Angestellte.
  • Beim Händler: Was du beim Händler bezahlst – Fahrzeug, Miete, Werkstatt, Ersatzteile, Diesel, Bauarbeiten –, geht an ihn. Der Händler ist selbst ein Betrieb mit eigenem Konto.
  • Bank: Dispo, Kredite und Geldanlagen gibt es für dich und für die Spedition. Siehe Girokonto und Bank und Firmenkasse und Bank der Spedition.

Jede Abbuchung steht mit ihrem Namen im Kontoauszug. So weißt du immer, wohin dein Geld gegangen ist.

ETS2 und ATS: zwei Ketten, ein Konto#

Die ganze Kette gibt es zweimal: in Europa für ETS2 und in Nordamerika für ATS. Jede Welt hat ihren eigenen Händler mit eigenen Standorten, eigenem Bestand und eigener Werkstatt – der amerikanische startet in Denver. Touren, Fahrzeuge, Höfe, Lager und Statistik zählen jeweils nur in ihrer Welt.

Nur das Geld ist gemeinsam: Girokonto und Firmenkasse gelten für beide Spiele, Beträge aus ATS werden zum Wochenkurs in Euro gebucht.

Umschalten kannst du jederzeit – auch in eine Welt, in der du noch nie gefahren bist. Fährst du los, erkennt die App außerdem selbst, welches Spiel läuft, und stellt um. Siehe ETS2 und ATS.

Ein Beispiel: ein Satz Reifen#

So greift die Kette an einem einfachen Fall ineinander:

  1. Bei deinem LKW sind die Reifen abgefahren. Deine Werkstatt braucht einen Satz Reifen.
  2. Du bestellst die Reifen beim Händler für das Lager deines Hofs. Bezahlt wird von deinem Konto.
  3. Die Reifen werden gefahren: über die Frachtbörse, wo ein anderer Fahrer die Tour annimmt und dafür seinen Erlös bekommt – oder mit einem Fahrer des Händlers.
  4. Die Reifen kommen in dein Lager, deine Werkstatt baut sie ein.
  5. Wird beim Händler der Vorrat knapp, gibt er selbst eine Nachschub-Tour „für den Händler“ in die Börse – vielleicht fährst du sie.

Jeder Schritt ist eine echte Fahrt oder eine echte Buchung. Genau das macht Dispolotse aus.

Weiter: Der Händler · Echte Wirtschaft – Geld, Kosten und Leben

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